Vrana See – 3,4km, Fischen

08.04.2020

Mit seinem Ausmaß von 30,2km2 ist der Vrana See der größte See Kroatiens. Er entstand durch Fluten des Karstgebiets /polje mit Grundwasser (Krypto). Der Vrana-See ist mit dem Meer durch den Kunstkanal Prosika verbunden, bestimmte Menge vom Seewasser fließt auch durch natürliche Untergrundwegen in Pirovački Bucht /Pirovački zaljev ab. Der See ist vom Meer durch eine enge erhöhte 13km lange Landenge getrennt. Der beste Zugang ist vom Pakoštane Dorf (0,4km) oder vom inländischen Vrana Dorf (7km). Die Magistrale führt durch die Landenge zwischen dem Meer und dem See.

Der ursprüngliche Süßwassersee ist dank der Verbindung mit dem Meer heute leicht salzig. Es leben hier sowohl Süßwassertiere als auch Meerestiere. Der See ist für seinen Reichtum von Fischen (Karpfen, Hechte, Aale usw.) bekannt. Falls sich dafür ein Tourist interessiert, kann er im lokalen Reisebüro oder lokalen Restaurant beim See eine Angelerlaubnis kaufen (ein- oder mehrtägig).

Lokale Restaurants sind mit ihren Spezialitäten aus Wels, Aal und anderen Fischen berühmt. Auf den Moorufern nisten verschiedene Wasservögel. Die Reisebüros organisieren dort Vogelbeobachtungen Birdwatching und Ausflüge mit dem Boot, die von Fachmännern begleitet sind. Die Teilnehmer kommen mit den Booten tief in den Stumpf, wo sie die Vögel beobachten und fotografieren können. Im Nordwestenteil vom See befindet sich eine ornithologische Reservation (etwa 8,83km2 groß).

Im Jahr 1999 wurde das Naturschutzgebiet Vrana-See (Park prirode Vransko jezero) mit der Größe von 57km2 erklärt. Im Jahr 2013 wurde das Gebiet auf Liste der Stümpfe mit internationaler Bedeutung im Rahmen der sogenannten "Ramsara Vereinbarung" über den Schutz der Stümpfe eingetragen (mehr Info finden Sie im Artikel: "Vrana-See auf der Liste der Strümpfe von internationaler Bedeutung"). Aus dem Inland kommt man zum See durch das Dorf "Vrana". Dahinten im Norden erstreckt sich ein sehr fruchtbares Land - Vrana-Felder (Vransko polje), die einen Bestandteil vom Gebirge Ravni Kotari bilden.